Coaching für Spitzenkräfte

Beim Thema „Coaching für Spitzenkräfte“ stellt sich natürlich immer die Frage: Was kann man diesen Menschen noch bieten, was sie nicht schon längst in der ein oder anderen Form an klassischen Coaching-Angeboten genossen haben und an Kompetenzen schon mitbringen? Dann denke ich an „Richard II“ von William Shakespeare, an Bolingbroke, die geborene Führungskraft. Bolingbroke hat gerade mit allen potenziellen Mitbewerbern reinen Tisch gemacht und sich England einverleibt. Soeben wurde ihm der letze Kopf, der Kopf Richards, auf einem Silbertablett serviert. Jetzt ist er, Bolingbroke, der mächtigste Mann im Reich und fragt nun, nachdem er alles erreicht hat: „Hab ich denn keinen Freund, der mich erlöst von der lebend’gen Furcht?“ Diese Frage kommt nicht von ungefähr. Denn auf seinem Weg nach oben hat er das System von Grund auf kennengelernt. Er weiß, dass er nun von Opportunisten und Intriganten umgeben ist. Er braucht die Aussprache, kann aber Niemandem vertrauen. Er ist allein unterwegs in eisiger Höhe und dort ist die Luft sehr dünn. Zurück zu meiner Eingangsfrage: Die Antwort lautet, es ist die echte Aussprache, die ich einer Spitzenkraft auf der Grundlage meines gesamten Repertoires biete.