„In einer Studie, die mehrere tausend leitende Angestellte einbezog, bezeichneten sich über 70 Prozent ‚ein Gutteil der Zeit‘ – das heißt praktisch die ganze Zeit – als erschöpft. Und 50 Prozent schätzten sich als eindeutig ‚ausgelaugt‘ ein. Wie können kompetente, engagierte Männer und Frauen es so weit kommen lassen?“
David Servan-Schreiber: Die neue Medizin der Emotionen. München: Verlag Antje Kunstmann 2004. S.63; Quellenangabe zur Studie im Text.

Über meine Arbeit

 

Coaching verstehe ich als eine besondere Technik der Gesprächsführung. Diese Art Gespräch zielt auf die Veränderung des subjektiven Erlebens unserer beruflichen und privaten Rollen. Dahinter steht die Grundannahme, dass subjektives Erleben ein bestimmtes Handeln auslöst. Umgekehrt gilt: Verändern wir die Art, wie wir gewisse Umstände erleben, schaffen wir zugleich auch neue Handlungsoptionen. Wir erweitern unser „Repertoire“. Davon betroffen sind Managementthemen wie Führung und Kommunikation ebenso wie private Lebensthemen. Da es in dem einen wie in dem anderen Fall der Struktur nach um denselben Prozess geht, halte ich eine „Spezialisierung“ nicht für sinnvoll.