„Oft denke ich an den Song von Eric Burdon ‚I was so much older then, when I was young‘. Ich denke, dass die Uhr eines gelungenen Lebens zwei Zeiten anzeigt: die eines unweigerlichen biologischen Verfalls und die wider den Uhrzeigersinn laufende Entdeckung der eigenen Identität. Wer der Versuchung widersteht, sich selbst gleich zu bleiben, kann verrückte Erfahrungen machen […]“
Helmut Dubiel: Tief im Hirn. München: Verlag Antje Kunstmann 2006. S. 39

Über meine Arbeit

 

Coaching verstehe ich als eine besondere Technik der Gesprächsführung. Diese Art Gespräch zielt auf die Veränderung des subjektiven Erlebens unserer beruflichen und privaten Rollen. Dahinter steht die Grundannahme, dass subjektives Erleben ein bestimmtes Handeln auslöst. Umgekehrt gilt: Verändern wir die Art, wie wir gewisse Umstände erleben, schaffen wir zugleich auch neue Handlungsoptionen. Wir erweitern unser „Repertoire“. Davon betroffen sind Managementthemen wie Führung und Kommunikation ebenso wie private Lebensthemen. Da es in dem einen wie in dem anderen Fall der Struktur nach um denselben Prozess geht, halte ich eine „Spezialisierung“ nicht für sinnvoll.