„Wir haben in den Unternehmen keinen Erziehungs-Auftrag. Wir haben auch keinen Therapie-Auftrag. Sondern einen Kooperationsvertrag zwischen Erwachsenen. Und wenn Beratung, dann ist es ein gemeinsames Beraten, in dem der Berater als selbst Betroffener im Prozess der Selbstfindung steht. Dieses Selbst ist uns nicht einfach gegeben, sondern wird von uns geschaffen.“
Reinhard K. Sprenger: Aufstand des Individuums. Frankfurt/New York: Campus Verlag 2001. S. 78.

Über meine Arbeit

 

Coaching verstehe ich als eine besondere Technik der Gesprächsführung. Diese Art Gespräch zielt auf die Veränderung des subjektiven Erlebens unserer beruflichen und privaten Rollen. Dahinter steht die Grundannahme, dass subjektives Erleben ein bestimmtes Handeln auslöst. Umgekehrt gilt: Verändern wir die Art, wie wir gewisse Umstände erleben, schaffen wir zugleich auch neue Handlungsoptionen. Wir erweitern unser „Repertoire“. Davon betroffen sind Managementthemen wie Führung und Kommunikation ebenso wie private Lebensthemen. Da es in dem einen wie in dem anderen Fall der Struktur nach um denselben Prozess geht, halte ich eine „Spezialisierung“ nicht für sinnvoll.